Für alle tiefgründigen Philosophen unter euch. 🙂

Vor sehr vielen Jahren hat mir ein Bekannter das Buch „Der Prophet“ von Khalil Gibran geschenkt.

Immer wieder, seit ich Kinder habe, begegnet mir im Netz das Kapitel „Von den Kindern“ von Gibran.

Da ich es besonders finde, wird es jetzt auch Einzug auf meinem Blog halten. Auf dass es die Menschen nachdenklich macht.

 

„Und eine Frau, die einen Säugling an ihre Brust drückte, sagte: Sprich zu uns von den Kindern.

Und er sagte:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Sie sind die Söhne und die Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.

Sie kommen durch euch, doch nicht aus euch, und sind sie auch bei euch, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihren Körpern dürft ihr eine Wohnstatt bereiten, doch nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus der Zukunft, und das bleibt euch verschlossen, selbst in euren Träumen. Ihr dürft danach streben, ihnen ähnlich zu werden, doch versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben schreitet nicht zurück, noch verweilt es beim Gestern. Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebendige Pfeile abgeschnellt werden.

Der Schütze sieht die Zielscheibe auf dem Pfad des Unendlichen, und er beugt euch mit Macht, damit seine Pfeile umso geschwinder und weiter fliegen.

Freut euch der Beugung, die euch die Hand des Bogenschützen aufzwingt; denn so wie er den flüchtigen Pfeil liebt, liebt er auch den verharrenden Bogen.“

 

Khalil Gibran „Der Prophet“* (5,90 Euro)

In seinem Buch spricht er über viele verschiedene Themen, so wie:

Von der Liebe; Von der Ehe; Von der Arbeit; Von der Freude und vom Leid; Von der Freiheit; Vom Schmerz; Von der Selbsterkenntnis; Vom Lehren; Von der Freundschaft; Vom Reden; Von der Zeit; Von Gut und Böse; Vom Gebet; Vom Genuss; Von der Schönheit; Von der Religion; Vom Tod…

 

 

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