Oh du fröhliche. Und selige. In der gnadenbringenden Weihnachtszeit…

Auf der Berufung Mami Facebook Seite habe ich kürzlich eine Frage gestellt, die stark diskutiert wurde und bei der unheimlich viele unterschiedliche Antworten das Ergebnis waren. Umso wichtiger für mich, dies in einem (diesem!) Blogbeitrag noch einmal zu intensivieren. Gerade kurz vor Weihnachten.

Die Frage lautete: „Kommt bei euch der Weihnachtsmann oder das Christkind? Oder vielleicht keiner von beiden?“

Der Grund dieser Fragestellung ist purer Eigenbedarf.

Unser Sohn ist gerade zwei Jahre alt geworden. Er versteht immer mehr, und wir als Eltern sollten jetzt langsam beginnen darüber nachzudenken, unter welchem Stern seine zukünftigen Weihnachtsfeste stehen sollen.

Dem christlichen Stern? Immerhin feiern wir ja Weihnachten, weil das Jesuskind geboren wurde. Also quasi den Geburtstag von Jesus. In meiner amerikanischen Gastfamilie hat meine Gastmutter sogar einen Kuchen für Jesus gebacken. Joa. Warum eigentlich nicht?! 😉

Das Christkind, das in meiner Kindheit ungesehen die Geschenke brachte, als ich just in dem Moment im Wald spazieren war, ist ein elfenähnliches blondgelocktes Geschöpf mit großen Flügeln und einem goldenen Heiligenschein. Es hat etwas kindliches, süßes, und ich höre mich bei seinem Anblick immer denken: „Oh wie lieb“.

Neben dem Christkind gibt es noch eine weitere Symbolfigur.

Für die, die eben keine Christen sind, kommt der gütige Weihnachtsmann mit seinem weißen Rauschebart, roter Zipfelmütze und gleichfarbigem Mantel und dem stets zu engen schwarzen Gürtel. Der bringt die Geschenke im Geschenkesack. Alle. Mit dem Schlitten. Ob Rudolph Rentier diesen zieht oder die Elfen ihm das ganze Jahr über geholfen haben Spielzeug mit einer Maschine zu produzieren mag dann der Fantasie jedes Einzelnen überlassen werden.

Jedenfalls ist die Rute heute out. Die staubt irgendwo im Weihnachtsmann-Dorf am Nordpol ein. Im Übrigen ist der Weihnachtsmann keine Erfindung des Herstellers des braunen Süßgetränks, das angeblich bei Bauchschmerzen so toll hilft. 😉

So. Und da stehe ich jetzt. Ein innerer Konflikt. Könnt ihr mich dort abholen, wo ich gerade stehe?

Einerseits möchte ich meinem Kind kein Schauspiel liefern, ihn andererseits aber auch nicht um den Zauber bringen.

Ach, und wenn ihr gerade sowieso dabei seid zu kommentieren, lasst mich gleich noch wissen, ob ihr einen echten Tannenbaum habt oder eine Kunsttanne. Oder echte Kerzen (wegen der Gemütlichkeit) bzw. Lichterketten (weil ungefährlich).

Und jetzt ran an die Tasten. 😀 Gleich hier unter dem Artikel kann´s losgehen. Ich freue mich auf eure Geschichte!

 

Foto: fotolia.com, Jan Engel