In den letzten Tagen habe ich mal wieder meine Lieblings-DVD „The Secret“ aus dem Schrank geholt. Dort wird vermittelt, dass in jedem Moment das Gesetz der Anziehung wirkt. Wenn ich mir also Sorgen mache und Angst habe, dann ziehe ich den ganzen Tag noch mehr davon an. Was immer ich denke und fühle erschafft also meine Zukunft.

Wenn ich diesbezüglich nun an meinen Sohn denke, fällt mir sofort auf, dass ich in vielen Situationen negative Formulierungen benutze. Beispiel:

  • Du fällst da noch runter
  • Gleich stolperst du
  • wenn du dich nicht festhältst fällst du hin
  • wenn du auf die heiße Herdplatte fasst verbrennst du dich und wir müssen ins Krankenhaus fahren (oder was auch immer uns an angstmachenden Horrorszenarien einfällt)

Was wir denken wird automatisch in Bilder und Gefühle umgesetzt.

Wenn wir nun diese Art der Formulierungen benutzen muss automatisch genau dieses Bild vor unserem Auge auftauchen. Fühl da mal rein: Heiße Herdplatte, Verbrennen, Krankenhaus… Was für eine beängstigende Vorstellung das für unser Kind sein muss, oder?

Wie können wir diese Dinge also positiv formulieren, so dass sich unser Kind vorstellen kann, was es tun soll und nicht überlegen muss, was es nicht tun soll?

  • Halte dich gut fest
  • Pass auf, wohin du deinen Fuß als nächstes setzen willst
  • Bleibe hier mit mir auf dem Bürgersteig
  • Bleib vom Herd weg
  • Lass das Wasser im Glas

Wenn es dir schwer fällt, überlege dir doch vorher, was du erreichen willst und dann drücke das aus.

Positive Formulierungen sind voller Liebe, nicht voller Angst.

In diesem Sinne…

Helfen wir unseren Kindern positiv zu denken und zu handeln!

Ich freue mich auf viele positive Formulierungen in den Kommentaren. Haut in die Tasten.