Als unser Sohn (4) anfing, aus allem einen Wettkampf zu machen, wurde mir bewusst, dass es nicht erstrebenswert sein sollte, immer nur zu gewinnen. Mein Sohn sprach oft davon, dass er der Schnellere sei, der Bessere usw.

Ich begann, alle kompetitiven Spiele, also bei denen es einen Gewinner und einen Verlierer gibt, umzuwandeln in kooperative Spiele. Wenn wir nun ein „Wettrennen“ machen, freuen wir uns, wenn wir beide ins Ziel kommen, und umarmen uns dann, weil wir es beide geschafft haben. Wir haben ein gemeinsames Ziel und das haben wir erreicht. Natürlich lasse ich mir viel Zeit und tue so, als sei ich ne richtig lahme Schnecke und er könnte mich ohne Weiteres abziehen. (Machtumkehrspiel)

 

Ein gutes Beispiel ist auch dieses Spiel auf dem Foto. Alle Spieler ziehen mit den vorhandenen Spielfiguren (Maja und Willi) und bilden ein Team gegen die Hornisse. Entweder gewinnt also das Team oder die Hornisse. Und schon ist der Teamgedanke gestärkt.

Auch und vor allem bewähren sich diese Spiele bei Geschwisterrivalitäten. Teambuilding unter Geschwistern ist dann angesagt. Zum Beispiel die Mama gemeinsam von der Couch rollen. Oder eine Kissenschlacht gegen die Mama, wobei die Mama natürlich wieder totaaaaal schwach ist.