Das dazugehörige Video zu diesem Beitrag findest Du hier.

Diese Woche hatte ich keine Kraft. 5 Tage am Stück habe ich „rumgehangen“ und es ging faktisch nichts. Müde ist dafür kein Ausdruck mehr. Ich war ein Zombie, dem nur noch die Streichhölzer fehlten, um die Augen aufzuhalten.

Ich habe das Bad geputzt und musste dann erstmal gefühlte drei Stunden ruhen. Mein 2 ½ jähriger Sohn war mehr als verständnisvoll mir gegenüber, kam zu mir, streichelte mir übers Gesicht oder kuschelte sich an mich um mich zu trösten.

Vielleicht hast Du schon eine Idee?

Nun, ich befinde mich derzeit am Ende der 8. Schwangerschaftswoche.

Die Übelkeit verstärkt die Müdigkeit und umgekehrt. Ich bin erschöpft, sollte viel schlafen, ruhen und mich entspannen.

Wenn da nur nicht der Toddler wäre… 😉

Ach ja, den Toiletten-Deckel lasse ich aus Gründen der Einfachheit auch momentan einfach hochgeklappt. 😉

Also in meinen schlauen Büchern steht, dass die Gebärmutter derzeit die Größe einer kleinen Orange erreicht hat. Ich mag Orangen. Leichte Bauchschmerzen im Unterleib durch die Dehnung der Mutterbänder mag ich dafür eher nicht so, ist aber Gott sei Dank auch (noch nicht? – banges Abwarten…) mein Thema.

Oh Schreck, im letzten Video habe ich auch gesagt, dass ich nicht müde bin und mir auch nicht (naja, kaum) übel ist. Und dann schlug es voll zu. Uaaaa…

Irgendwie hat mich beruhigt, dass das Fehlgeburt-Risiko in den ersten 12 Wochen zwar erhöht ist, dennoch aber nur bei 10-11 % liegt. Und nach der 12. Woche sogar auf 1 % sinkt. Das pack ich!

Das Baby hat inzwischen eine Größe von 14-20 mm erreicht, etwa so wie eine kleine Bohne. Ooohhhh…

Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper sehr groß, es beginnen alle Organe, Muskeln und Nerven zu arbeiten, das Innenohr entwickelt sich weiter und die Gelenke bilden sich. Auf dem Ultraschallmonitor erkennt man deutliche Bewegungen des Babys. Würde ich auch, wenn ich einen machen lassen würde. 😉

Ich freue mich, denn in einigen Wochen schon kann ich es selbst fühlen. Das kleine Menschlein in meinem Körper. Momentan fühlt es sich ehrlich gesagt noch ein wenig wie ein Alien an. Das hatte ich bei Emil damals auch schon, das Gefühl der Fremdbesetzung. Und dann kam dieses wundervolle Geschöpf auf die Welt.

Und während ich diese Zeilen schreibe, habe ich ein eiskaltes Glas Wasser getrunken, das mir für einen Moment hilft, die Übelkeit nicht fühlen zu müssen.

Ich geh dann mal wieder funktionieren… 😀

 

Quellenliteratur mit direktem Affiliate-Link zum Bestellen (einfach auf Titel klicken):

Quickfinder Schwangerschaft“ von Silvia Höfer

Mutter werden“ von Anni Daulter

Ich werde Mama“