Die 7. Schwangerschaftswoche

Das Video zum Artikel könnt ihr hier einsehen. 🙂

 

Immer wieder sitze ich staunend vor meinen Büchern und bin baff, was für ein Wunder da im weiblichen Körper stattfindet. Grund genug, diese Informationen Woche für Woche in einem Video und einem entsprechenden Text zusammenzufassen. Derzeit befinde ich mich am Ende der Schwangerschaftswoche 7.

Also los geht´s, bevor ich versehentlich auf die Tastatur erbreche. 😉

Beginnen wir mit dem weiblichen Körper. Was passiert hier in der 7. Woche?

Die Gebärmutter ist inzwischen auf die doppelte Größe angewachsen. Oft sieht man äußerlich jedoch noch nichts. Die Herzfrequenz erhöht sich jetzt und der Stoffwechsel nimmt zu.

85 % der Schwangeren erleben um diese Wochen herum typische Schwangerschafts-Anzeichen wie Übelkeit, Erbrechen oder Müdigkeit.

In meiner Schwangerschaft mit Emil war mir 5 Monate lang übel, in dieser Schwangerschaft blieb ich bisher verschont, jedoch hat es vor etwa 2 Tagen nun doch begonnen. Wenn auch nicht so schlimm wie damals. Ich hoffe, es bleibt so.

Grundsätzlich habe ich mir trotzdem vorgenommen, sollte es soweit kommen, dass mir wieder so lange speiübel sein wird, dass ich mich auf die Freude konzentriere. Ich möchte annehmen, was da ist, denn es ist ja eh schon da. Alles ist, wie es sein soll. Das Kind und ich wir spielen uns gerade perfekt aufeinander ein.

Also: Konzentration auf die Freude und weg vom Fokus auf Leid, Schmerz und Angst. Fühle in Dich hinein, spüre die Kraft, die Dein Körper gerade anstrengt, damit Du in der Lage sein wirst, dieses Baby gesund auszutragen. Es ist eine Höchstleistung für den weiblichen Körper!

 

 

Kommen wir zum Baby.

In der 7. Schwangerschaftswoche ist es so groß wie eine kleine Traube oder eine kleine Nuss. Das kleine Gesichtchen ist schon deutlich erkennbar, die Arme und Beine bewegen sich zappelig hin und her. Das spürst Du aber noch nicht, denn dazu ist das Baby noch viel zu klein.

Die Finger und Füße sind mit Schwimmhäuten versehen und auch die Zahnbildung beginnt jetzt schon in diesem frühen Stadium der Schwangerschaft.

Als ein weiteres Phänomen empfinde ich es, dass die Ausbildung von Leber, Lungen, Nieren, Darm und innerer Sexualorgane fast abgeschlossen ist.

Nochmal: Das Baby hat gerade mal die Größe einer kleinen Traube.

Es ist ein bleibt ein Wunder. Und dieses Wunder möchte ich euch nun wöchentlich vorstellen.

Wie ergeht es euch gerade in der Schwangerschaft? Erinnert ihr euch an Woche 7 oder seid vielleicht gerade selbst in dieser Schwangerschaftswoche angekommen? Ich freue mich auf einen Austausch mit euch in den Kommentaren. 🙂 Bis gleich!

 

Von | 2017-06-03T21:08:10+00:00 Juni 3rd, 2017|Schwangerschaft|7 Kommentare

About the Author:

Tiefgründiger Skorpion, Tierliebhaber, Reiki-Meister, Indien-Fan, Vegan, Weltenbummler, in einer langfristigen Stillbeziehung, Gegen-den-Strom-Schwimmer, Nach-Alternativen-Suchende, Grüne-Smoothie-Trinkerin, im Herzen ein Flieger.

7 Kommentare

  1. Gunter Reimann 7. Juni 2017 um 5:25 Uhr- Antworten

    Es sind persönliche Erlebnisse, die hier dargestellt werden.
    Für betroffene weibliche Personen interessant. Familienpolitisch interessant.
    Aber auch für männliche Personen interessant. Wozu?
    Zum Verständnis, weil sie das selbst nicht erleben können.

    • Jenniffer 8. Juni 2017 um 20:47 Uhr- Antworten

      Lieber Herr Reimann, mich interessiert in diesem Zusammenhang vor allem, inwiefern eine Schwangerschaft familienpolitisch interessant ist…

  2. Nadine 8. Juni 2017 um 20:41 Uhr- Antworten

    Ich bin nun im 7. Monat schwanger. Dies ist meine zweite Schwangerschaft, doch erst hier und nun verstehe ich, was für ein Wunder eine Schwangerschaft ist. Nun begreife ich gänzlich, was der weibliche Körper alles leistet und leisten kann.
    Mir erging es die ersten 3-4 Monate gar nicht gut. Ich war oft nahe dem Zusammenbruch. Trotz größtmöglichster Hilfe von außen. Aber schwanger und ein Kleinkind versorgen ist nochmal eine Nummer anstrengender als „nur“ schwanger zu seni. Das hatte ich nicht bedacht, nicht ernst genommen und schon gar nicht gewusst. Wie auch?! 😉
    Und nun freue ich mich auf das zweite Wunder. Und genieße die tolle Zeit mit dem ersten Wunder zusammen.
    ich wünsche dir weiterhin eine ruhige, entspannte, schöne und genussvolle Zeit.

    • Jenniffer 8. Juni 2017 um 20:48 Uhr- Antworten

      Liebe Nadine, herzlichen Dank für Dein Feedback! Alles alles Gute für euch. Endspurt. 😀

  3. Gunter Reimann 8. Juni 2017 um 22:19 Uhr- Antworten

    Eine Schwangerschaft ist familienpolitisch insofern interessant, als sie die eigentliche Voraussetzung für die Zukunft einer Gesellschaft ist. Wir sind alle heute schon von dieser Zukunft abhängig.
    Gerade ich muss daran denken, dass ich wegen meines Einkommens als Rentner von den Beitragszahlungen meiner Nachfolgegeneration abhängig bin.
    Es gibt also 2 Hauptabhängigkeiten:
    1. Die Kinder sind von ihren Eltern abhängig
    2. Die älteren Menschen sind von ihren Kindern abhängig
    Dieser einfache Zusammenhang wird leider nicht bedacht, ja es mangelt sogar an einem entsprechenden Bewusstsein.

    Jetzt könnte die Frage kommen, wie ist das mit denen die keine Kinder haben? Sie werden von den Kindern anderer abhängig sein. Denn alle Sozialsysteme können nur von Menschen aufrecht erhalten werden. An ein Wunder glauben, ist riskant.

    Ich muss fairerweise unterscheiden zwischen denen die zwar Kinder wollen, aber keine bekommen können und denen, die keine Kinder wollen. Das ist ein großer Unterschied.

  4. Gunter Reimann 8. Juni 2017 um 22:53 Uhr- Antworten

    Ein Frau, die sich Kinder wünscht, ist sehr mutig. Ich als Mann hätte Angst vor der Geburt.
    Dabei erinnere ich mich, als bei dem Aufklärungsfilm Helga gegen Ende der 60-er Jahre die Geburtszene begann. Mehrere weibliche Menschen haben fluchtartig das Kino verlassen.
    Da begann bei mir das Nachdenken: Was bedeutet Schwangerschaft und Geburt. Es sind Leistungen zu denen weibliche Menschen wirklich bereit sein müssen. Männliche Menschen können das nicht. Hier haben sie in Bezug zum Kind ein Defizit.
    Wenn weibliche Menschen Stillen, bedeutet das nicht nur Nahrungsaufnahme für das Kind sondern auch Beziehung. Versuchen das männlich Menschen, könnten sie dem Kind eher intuitiv seelischen Schaden anrichten.
    In der weiteren Lebensfolge des Kindes erwarten viele männliche Menschen, dass nur die Mütter für die Kinder da sind. Schon wieder tut sich in den Beziehungen zum Kind ein Defizit auf.
    Wenn Väter behaupten durch ihre Erwerbsarbeit für die Familie der Ernährer zu sein, gibt es dann einen wesentlichen Unterschied zwischen der Erwerbsleistung vor der Vaterschaft zur eigentlichen Vaterschaft. Oder anders gesagt, bräuchten sie, wenn sie keine Väter sind, weniger Erwerbsleistung und damit Einkommen.
    Was meint der Arbeitgeber dazu? Keine Ahnung, könnte die Antwort sein. Er lebt auch woanders.

    Was will ich damit sagen?
    Wenn männliche Menschen keine Schwangerschaft, Geburt und Stillen selbst erleben können, so können sie alles andere auch, was ein Kind braucht. Sie erwerben sich im Umgang mit Kindern eine gute zwischenmenschliche Kompetenz.
    Die Mütter wären die Lehrerinnen, weil sie wissen, wie das ist. Möglicherweise wissen wir noch zu wenig von Familie.

  5. Gunter Reimann 9. Juni 2017 um 9:59 Uhr- Antworten

    Ich habe noch einen Gedanken:
    Familienpolitik fängt schon in der Familie selbst an. Hier wird das Leben vorbereitet, das sich bei den Kindern später in der Gesellschaft fortsetzt, wenn sie das Elternhaus verlassen haben. Somit haben Familien einen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Gesellschaft mit aller dazu notwendigen Verantwortung.
    Deshalb wird von mir die Politik, die wir in Kommunen bis zur Welt erleben, als allgemeine Politik bezeichnet.

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