Klartext!

Ich muss dringend mal Dampf ablassen. Tut mir leid, wenn Du jetzt alles abkriegst. Aber vielleicht verstehst Du mich ja und fühlst genau wie ich. Denn: Es muss sich echt was verändern. So geht das doch nicht weiter!!

Warum ich so geladen bin, fragst Du?

Mich nervt es, dass ich von jedem Wildfremden, mit dem ich eine Unterhaltung starte, direkt als erstes nach der Betreuung meines Sohnes gefragt werde.

Heute im Drogeriemarkt erlebten wir genau so eine Situation nämlich SCHON WIEDER. Beim Spielzeugturm kamen die Mutter eines 14-Monate alten Mädchens und ich ins Gespräch. Nachdem geklärt war, wie alt die Kinder sind (unser Sohn ist 20 Monate alt), kam direkt die Frage: „Geht er schon in die Kita?“

NEIN, tut er nicht. Und das ist auch gut so!

Mann, Mann, Mann!

Es fällt mir von Mal zu Mal schwerer, ruhig zu bleiben. Sie meinte es sicher nicht böse, aber warum ist das Thema Fremdbetreuung denn so allgegenwertig?

Wo und wann sind wir (die „Gesellschaft“) falsch abgebogen, dass wir schon in der Schwangerschaft nach Möglichkeiten suchen, unser Kind schnellstmöglich anderweitig betreut zu bekommen, damit wir wieder arbeiten gehen oder was weiß ich machen können.

Ist die Karriere denn wirklich wichtiger als unser Lebenswerk? Das SIND unsere Kinder nämlich. (D)EIN Lebenswerk! Wollen wir sie von anderen Menschen (Fremden) prägen lassen? Ihnen deren Werte vermitteln? Echt jetzt?

Also ICH will das nicht. Mein Leben lang habe ich mir schon Kinder gewünscht. Und ich musste warten bis ich 35 bin, um ENDLICH mein erstes Kind zu gebären. Und dann verbringe ich gerade mal das erste Lebensjahr mit ihm (das sich auch noch anfühlt, als wäre es gerade mal ein Monat gewesen) und gebe ihn dann in fremde Hände? Nope!

Im ersten Lebensjahr wird beispielsweise das Urvertrauen geprägt. Das ist das Vertrauen, das ich in die Welt habe, später als Erwachsener. Oder eben nicht. Dass ich selbstbewusst auftreten kann, weil ich weiß, wer ich bin und bedingungslos geliebt wurde, für den Menschen, der ICH BIN. Und nicht der Mensch, den andere haben wollten.

Es BRAUCHT dringend friedvolle Kinder auf der Welt. Und sie werden dann später zu friedvollen Erwachsenen.

Daher starte ich hiermit einen Aufruf:

Lasst uns endlich damit anfangen, unsere Kinder zu SEHEN. Was sie in dem Moment brauchen. Mit all ihren Bedürfnissen und ihren Eigenarten und ihrem SEIN!

DSC_0194

Und dann gibt es neben der emotionalen ja auch noch die faktische Seite: Die Finanzen.

Meiner Meinung nach war das Betreuungsgeld ein  Schritt in die richtige Richtung.

OK, von 150 Euro kann ich zwei Päckchen Windeln und eine Packung HIPP Gemüsesternchen für Emil kaufen, aber der Gedanke war nicht schlecht. Eigentlich war ja aber klar, dass irgendwann festgestellt wird, dass das Betreuungsgeld rechtswidrig ist. Passt halt nicht in den Plan, der für unsere Gesellschaft vorgesehen ist, dass unsere Kinder stark und autonom werden und sich gegebenenfalls als Erwachsene gegen das System auflehnen könnten.

Aber ich schweife ab… zurück zum Betreuungsgeld, das ein guter Anfang war.

Jedoch muss noch VIEL MEHR passieren!

Und jetzt lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster:

Es wird Zeit, dass die Millionen nicht mehr in den Ausbau der Kitas gesteckt werden, sondern, zumindest ein Teil davon, an Mütter geht, die sich entschließen, bei ihren Kindern zu bleiben, bis sie „aus dem Gröbsten“ raus sind. (Wann auch immer das ist!)

DAS ist mal eine Investition in unsere Zukunft. Aber irgendwie scheint das keiner zu verstehen!

Holen wir unsere Kinder wieder in den Schoß der Familie! Das ist so sehr wichtig. Das muss nach draußen. Das muss in die Welt. Das Wissen, was unsere Kinder wirklich brauchen!

(Was unsere Kinder wirklich brauchen, was Experten zu früher Fremdbetreuung sagen, welche Einblicke eine Erzieherin in den Krippenalltag gibt, worauf Du bei Fremdbetreuung achten musst, wenn diese unumgänglich ist und welche staatlichen Förderungen es gibt, erfährst Du in meinem Ebook „Kinderkrippe – warum?“)

Wir brauchen mehr Mütter, die aufstehen und kämpfen!

Für ihre Rechte als Mütter.

Mehr Ansehen und Wertschätzung für ihre Arbeit.

Die sich nicht schämen, zu Hause bei den Kindern zu bleiben, sondern voller Stolz und mit geschwellter Brust dazu stehen, in unser aller Zukunft zu investieren.

DAS ist ein wirklich anspruchsvoller Job! Von wegen Dutzidu!

Halten wir also an dieser Stelle fest: DU BIST, WAS DEIN KIND BRAUCHT!

Und jetzt handeln wir!

Bist Du dabei?

 

Von | 2017-05-30T06:41:17+00:00 August 11th, 2016|Selbstbetreut|41 Kommentare

About the Author:

Tiefgründiger Skorpion, Tierliebhaber, Reiki-Meister, Indien-Fan, Vegan, Weltenbummler, in einer langfristigen Stillbeziehung, Gegen-den-Strom-Schwimmer, Nach-Alternativen-Suchende, Grüne-Smoothie-Trinkerin, im Herzen ein Flieger.

41 Kommentare

  1. katharina 12. August 2016 um 21:40 Uhr- Antworten

    ja herrlich! ich find es wieder einfach toll, dass du so direkt schreibst was du denkst.
    und ich finde auch, kinder sind nicht nur ein job sondern ein lebenswerk, eine große packung liebe. und es gehört anständig bezahlt. statt bombern sollten lieber erstmal eltern bezahlt werden. die kinder sind doch quasi die steine des fundamentes jeder gesellschaft.
    und ja, möglicherweise gibt es interessen lieber genormte bürger zu haben. aber um diese frage bzw die antwort müssen wir uns nicht kümmern, sondern darum wie wir leben wollen, wie wir uns wünschen, dass uns andere begegnen und das dann selbst in die welt bringen und es leben.
    also mütter, eltern, traut euch und fühlt. vertraut eurem kind. es ist die kompetenteste person was es selbst betrifft und ihr die übersetzer, wenn das nötig ist.
    liebe grüße, katharina

    • Jenniffer 12. August 2016 um 22:30 Uhr- Antworten

      Ja, unsere Kinder sind unsere Zukunft! Genau so, Katharina. Großartige Worte. Vor allem der letzte Satz: Deinem Kind vertrauen, denn es weiß genau, was für es selbst gut und richtig ist. Damit ist alles gesagt. Danke!

  2. Doro 12. August 2016 um 21:44 Uhr- Antworten

    Liebe Jenniffer ,

    Super geschrieben ich konnte es nicht besser es spricht mir sooooo sehr aus dem Herz!!!
    Ich fühle und spüre dich so richtig wie oft geht es mir genau so und ich spüre dein Mami Herz gerade total wie es sich mit meinem verbindet ! Stehen wir auf und stehen wir mit Stolz Mut Überzeugung dazu, dass wir aus tiefstem Herzen, weil unsere Kinder uns brauchen, und wir die genau richtigen sind, die ihnen Boden und Stabilität geben um stark in die Welt gehen zu können – dass wir gerne und solange sie uns brauchen zuhause bei ihnen sind!! sie begleiten unterstützen verstehen LIEBEN und einfach mit ihnen wachsen entdecken und lernen wollen !!!

    Danke für deine genialen Worten
    Ich unterstreiche alles !!!

    Alles liebe an euch alle
    Habt Mut zu eurem Mami Weg zu stehen
    Doro

    • Jenniffer 12. August 2016 um 22:34 Uhr- Antworten

      DAAAAAAANKE, Doro! Es ist so schön, wie unsere Gemeinschaft hier immer mehr wächst und sich die Mamis mehr und mehr „outen“. Wir können so stolz auf unsere Arbeit sein. Das dürfen wir nie vergessen und wir dürfen es auch gerne in die Welt hinaustragen. Wir sind wertvoll. Und unersetzlich. Für unsere Kinder. Jawohl!

  3. Stefanie Kulinna 14. August 2016 um 12:56 Uhr- Antworten

    Hallo, ich habe immer gesagt, ich bin nicht Kindergartenkompatibel. Beide Kinder sind “ nur“ jeweils mehr oder weniger 1-2 Jahre in den Kindergarten gegangen. Nun sind beide in der Schule und ich habe nach langer Pause wieder angefangen zu arbeiten, in meinem Beruf mit Zeiten, die sich mit den Kindern vereinbaren lassen. Ich habe mir den „Luxus“ geleistet selbst Zeit mit meinen Kinder zu verbringen. Und gerne auf das eine oder andere „verzichtet“. Schöne Grüße Stefanie

    • Jenniffer 14. August 2016 um 20:06 Uhr- Antworten

      Liebe Stefanie, Danke, dass Du uns an Deinem Leben und Deiner Entscheidung bzgl. Kindergarten teilhaben lässt. Sich den „Luxus“ leisten zu können ist eben auch eine Einstellungssache. Das ist mir in letzter Zeit klar geworden. Danke für Deine Anregungen. Deine Jenniffer 🙂

  4. Samantha 15. August 2016 um 12:32 Uhr- Antworten

    Ich bin schon lange das Krippen und Kitas keinerlei Subventionen mehr bekommen und das geld stattdessen pro Kind unter 6 an die Familien gehen. So haben auch die Alleinerziehende oder geringverdiener eine Wahl ob sie das Geld behalten oder für Betreuung investieren wollen. Sie sind sonst häufig dazu gezwungen die Kinder fremd betreuen zu lassen um über die runden zu kommen.
    Warum soll der Staat anderen Menschen Geld dafür zahlen das sie mein Kind betreuen, mir aber nicht? Das macht doch keinen Sinn.

    • Jenniffer 17. August 2016 um 11:29 Uhr- Antworten

      Absolut, Samantha. Die Wahl zu haben ist schon mal ein guter Anfang für eine Veränderung! Danke für deinen Beitrag!

  5. Thomas 15. August 2016 um 20:39 Uhr- Antworten

    Doch macht absolut Sinn. Kind abgeben und arbeiten gehen bedeutet mehr Geld für den Staat durch Steuern. Sowas nennt sich Sozialstaat. 😉

    • Petra Rethmeier 22. August 2016 um 8:25 Uhr- Antworten

      …..mehr Geld auf Kosten von Zeit mit MEINEM Kind das der Staat dann dür was ausgiebt!? Ich bin stolz auf unsere Demokratie und sehr dankbar, das ich in diesem Staat leben darf, trotzdem ist das Konstrukt „Familie“ in die Schieflage geraten….da sollten wir was ändern….dringend….

  6. Hannah 15. August 2016 um 23:13 Uhr- Antworten

    JA! (Um deine Frage zu beantworten! )
    Ich bin dabei!
    Meine Kinder dürfen beide jeweils 6 Jahre frei, naturnah, ohne Zwänge und bindungsorientiert aufwachsen. Weil mein Mann und ich sie SEHEN wollen. Und das nicht nur zw 17-19.00 und am Wochenende.
    FB Gruppe „Fremdbetreuung brauch ich nicht“ !
    Ich unterschreibe jeden Satz von Dir! Gäbe es nur mehr Mütter wie Dich!

    • Jenniffer 17. August 2016 um 11:30 Uhr- Antworten

      Juhuuuu, toll, Hannah. Ich freue mich über jede Mami, die ich mit meinen Worten erreichen kann. Durch den Artikel bin ich in Kontakt mit der erwähnten Gruppe gekommen. Danke dir für den Hinweis. Ich finde es großartig, wie du die Beziehung zu deinen Kindern beschreibst. So echt. So nah. Eigentlich selbstverständlich. Ist es aber leider nicht häufig. Ich danke dir für deine Worte!

  7. Claudia 16. August 2016 um 22:53 Uhr- Antworten

    Im Grunde zahlt der Staat schon für diese Lebensweise. Ich lebe notgedrungen von Hartz IV und für mich ändert sich nichts wesentlich wenn ich arbeiten gehe. Daher habe ich bei jedem Kind die drei Jahre in Anspruch genommen.
    Alle die mir erzählen, dass sie gezwungen sind wieder arbeiten zu gehen, haben sich vorher einen gewissen Lebensstandard erarbeitet, den sie nicht verlieren wollen. Was ich verstehe. Und oft sehe ich auch, dass Familienglück auf materielle Art definiert wird. Haus mit Garten, Auto und natürlich der Golden Redriver und der jährliche Urlaub am Meer. Dabei wollen Kinder das gar nicht, sie wollen Eltern die sie bedingungslos lieben und Zeit haben für sie. Aber in jeder Werbung sind die Familien vor einem Haus abgebildet oder in einer Luxusküche , die nur in ein Haus passt. Damit entsteht ein Irrglaube.

    • Jenniffer 17. August 2016 um 11:32 Uhr- Antworten

      Liebe Claudia, meines Erachtens dürfen wir uns nicht schämen, wenn wir auf „Kosten des Staates“ leben. Wir sind ein Sozialstaat. Der Stärkere fängt den Schwächeren auf in schlechten Zeiten. Irgendwann wendet sich das Blatt und es ist vielleicht umgedreht.

      So oder so: Unsere Kinder danken uns für die Zeit, die wir ihnen schenken und in sie investieren. Siehe dazu auch meinen Artikel „Investierst du in unsere Zukunft?“

      Wir wünschen uns mehr Frieden auf der Welt, aber leben den Frieden nicht mal in der eigenen Familie. Da muss angesetzt werden! Wir wünschen uns friedvolle Kinder? Dann müssen wir ihnen Urvertrauen geben. Denn nur damit ruhen sie in sich.

      Und zum materiellen Aspekt möchte ich nur sagen: Minimalismus rules 😀

      Danke, Claudia, für deinen Kommentar. 🙂

  8. gaby 22. August 2016 um 7:13 Uhr- Antworten

    hallo ich bin bereits second hand mami,sprich seit knapp einem jahr glückliche omi und kann nur aus meiner zeit berichten….ich bin erzieherin und für mich war klar wenn kinder dann ist DAS mein job…..1980+1985 bekam ich tochter und sohn und war NUR mama….und die zeiten waren finanziell knapp aber man braucht so wenig um glücklich zu sein.nach 8jhr.wurde ich von meinem frühr.arbeitgeber gebeten doch wieder teilweise einzusteigen,nachmittagsbetreuung in einem kindergarten,der kleine war bereits seit sept in SEINEM kiga und ging ab nov.nachmittags mit mir in MEINEN…aber es war für ihn schwierig die mama mit anderen zu teilen(warum bindest du den anderen kindern die schuhe zu?) nach vielen erklärungen wars aber kein problem mehr, für ihn wars ok….die tochter durfte entweder mit oder sie traf sich mit freundinnen diese 2,5std…jahre später musste ich wieder voll einsteigen da ich allein erziehend wurde…aber da schulen und kiga dicht beieinander waren konnten die kinder immer mal schnell vorbei kommen….zuletzt, bevor ich aus gesundh.gründen in vorruhestand gehen musste habe ich bei den minis gearbeitet,zwerge von einem bis 3 ,ich habe es geliebt,aber hatte immer ein tränchen im auge wenn der erste schritt,das erste sprechen,oder ein mama zu mir kam es tat mir weh das die wirkliche mama das nicht erleben konnte und wir hatten zu 3.14 mäauschen für die man da sein wollte und jedes hat seine persönlichkeit aber es fehlte trotz relativ guter besetzung die zeit für jeden einzelnen…..HEUTE meine tochter und der schwiegersohn beide im schul/bzw päd.dienst werden den kleinen auch nicht weg geben,ab sept.möchte meine tochter wieder in teilzeit arbeiten und sie können sich den stundenplan so absprechen das papa od mama zu hause sind…auch hier wird es finanzelle einbußen geben,aber die werden gern hingenommen weil es für den mini wichtig ist seine ersten erfahrungen in der familie machen zu dürfen….bis zur genauen abstimmung des stundenplans ab okt.darf die omi einspringen und darauf freue ich mich schon sehr und ich glaube ich habe meine arbeit gut gemacht ,und die werte weiter gegeben die wichtig sind….

    • Jenniffer 22. August 2016 um 8:07 Uhr- Antworten

      Liebe Gaby. Schön, dass Du uns von Dir erzählst. 🙂 Spannend, dass oft Erzieherinnen den Wunsch haben, ihre Kinder selbst zu betreuen. Weil sie wissen, wie unzureichend die bedürfnisorientierte Betreuung gewährleistet werden kann. Du schreibst es selbst: Ihr wart 3 Erzieher für 14 kleine Kinder. Da ist Bedürfnisorienterung nicht möglich. Und für mich als Mama ist die Vorstellung, dass mein Kind zu jemand anderem „Mama“ sagt, schrecklich. Schön für mich zu lesen, dass Du offensichtlich mit dem Herzen bei den Kindern (im Kiga) warst. Das ist auch nicht die Regel.

      Großartig, wenn man die Betreuung so organisieren kann wie Deine Tochter das tut. Und dass sie das heute so macht zeigt, wie wichtig und prägend die ersten Jahre für unsere Kinder sind! Vielen Dank für diesen tollen Beitrag, Gaby! Deine Jenniffer

  9. Syam 22. August 2016 um 8:09 Uhr- Antworten

    Schön geschrieben Jenniffer. Es braucht mehr Eltern die ihr Kind als Lebenswerk betrachten und alles für es geben. Meine Frau und ich sind beide zu Hause, um unseren beiden Söhnen, der Grosse ist fast 6 Jahre und der Kleine 7Monate jung, die bestmögliche Kindheit zu schenken. Es ist ein wunderbares Geschenk sie aufwachsen zu sehen. Alles Liebe und weiterhin viel Kraft, deine Wünsche umzusetzen und Ziele zu verwirklichen. Syam

    • Jenniffer 22. August 2016 um 8:13 Uhr- Antworten

      Hi Syam 🙂 Das ist das Beste, was euren Kindern passieren kann: Beide Elternteile zu Hause. Ich wünsche mir oft, dass wir das genauso handhaben können, doch mein Mann ist der „Verdiener“ in der Familie. Mal sehen, was die Zukunft bringt… Danke Dir für Deinen Kommentar! Viele Grüße an Dich, Deine Frau und die Jungs, Jenniffer

  10. Anna Elisabeth Brandstätter 22. August 2016 um 8:33 Uhr- Antworten

    Gratulation! Endlich mal wer der den Mumm aufbringt und die Sache auf den Punkt bringt. Bin voll der gleichen Meinung. Bin zwar nur mehr Omi aber dieses Thema berührt mich zutiefst und ich verteidige leidenschaftlich alle Mütter die bei ihren kindern bleiben. Nur so kann wieder eine gesunde Welt enstehen.

    • Jenniffer 22. August 2016 um 8:37 Uhr- Antworten

      DANKE, Anna! 😀

  11. Klaudija 22. August 2016 um 9:41 Uhr- Antworten

    Eltern (Mütter) haben Kinder geboren um sie zu begleiten und nicht um sie abzugeben !! 🙂 <3
    Leider habe ich das bei meinen Kindern noch nicht gewusst!! 🙁 –
    Ich unterstützte alle Mütter und Eltern die das so machen wie die intelligentesten unter den Menschen – die Urvölker <3

    • Jenniffer 22. August 2016 um 14:47 Uhr- Antworten

      Ein schöner Gedanke, Klaudija. Danke für Deinen Beitrag! 🙂

  12. Simone 22. August 2016 um 10:59 Uhr- Antworten

    Hey, ich denke, du bist auf dem richtigen Weg. Ich wollte nicht eine Minute mit meinen Kindern missen. Habe beim ersten Kind das Studium unterbrochen, klar für mich. Wollte nach einem Jahr weiterstudieren und der zweite Sprößling kündigte sich an. OK, Superschön, aber wieder nichts mit Studium, Karriere, Berufsvorbereitung oder ähnliches. Dann kam die Nichte oft dazu und ich war ausgelastet, der Mann hat gut verdient, ich war die ganzen Jahre immer da, auch für die anderen Kinder, deren Mütter,die zB arbeiten mussten mal in „Not“ gerieten. Ich kann gar nicht beschreiben, wie oft ich dumme Kommentare über mein: „…du bist ja zuhause, ist das nicht langweilig?“, oder „Ich habe ja drei Kinder und schaff trotzdem den Garten…“ Wenn es bei mir mal Kraut und Rüben regnete. Scheiß drauf, meine Prioritäten waren immer Familie und Kinder und nicht mein respektables Erscheinungsbild in der Gesellschaft, oder im Auge der berufstätigen Mütter, die mir immer die größten Vorhaltungen machten. Nun ist es so, dass meine Kinder groß sind, der Mann eine neue Frau hat und akute „Demenz“, was meine Arbeit für sein Leben und unsereFamilie der letzten 20 Jahre bedeutet hat.So stehe ich mit 46 ein ganz klein wenig dumm da, habe das Studium wieder aufgenommen und bin auf dem inzwischen etwas schwierigen Weg, ohne Beruf und ohne Kinder und ohne Absicherungen im freien Fall mein Studium durchzuziehen. Keinen Tag zuhause finde ich vergebens und jeden kommenden Tag werde ich kämpfen, lernen gut für mich zu sorgen und das ist gut so. Ich hätte natürlich gerne etwas mehr Anerkennung für mein Mütter-Familien-Managerdasein, aber das versagt uns unsere Gesellschaftsstruktur. Schade!. Meine Kinder sagen heute, es war gut, dass du immer da warst und auch heute noch bist. Das ist es, was ich weitergeben wollte. Sichert euch eure Zukunft ihr lieben sorgenden Mütter, die ihr zuhause bleibt. Der Vater eurer Kinder tut das für sich und kann und wird oft leider auch gehen. Bewahrt euch ein Bein im anderen Leben und wenn ihr das am Ende für eine Zukunft mit dem Vater eurer KInder verwenden könnt, wünsch ich euch alles Liebe bis zum letzten Tag!

    • Thomas 22. August 2016 um 11:07 Uhr- Antworten

      Hey Simone,

      meine Mutter war auch den ganzen Tag für mich da, daher war es für mich klar, dass bei uns auch jemand für die Kids da sein sollte. Als Kind braucht man einfach einen Ansprechpartner. Jetzt kommt der Clou, ich bin in unserer kleinen Familie der Hauptverdiener, habe es geschafft nun von zu Hause aus arbeiten zu können, während meine Frau halbtags arbeiten geht.

      So ist immer jemand für die Kids da und manchmal sogar wir beide. Und ich finde es trotzdem unglaublich stressig. Von daher: Hut ab vor den Muttis, die das alles allein managen!

      • Jenniffer 22. August 2016 um 14:57 Uhr- Antworten

        So schön, Thomas 🙂

    • Jenniffer 22. August 2016 um 14:57 Uhr- Antworten

      Liebe Simone, oh man, das ist einerseits eine schöne und auf der anderen Seite eine traurige Geschichte. Ich fühle mit Dir. Ich bin jedoch fest der Überzeugung, dass sich in jeder Lage unseres Lebens eine Möglichkeit für uns auftut, die uns wachsen lässt. So einen Mann brauchst Du dann auch nicht für den Rest Deines Lebens an Deiner Seite, mal ehrlich. So, wie Du Dich beschreibst, bist Du eine starke Frau, die ihren Weg (ob mit oder ohne Mann) gehen wird. Vielleicht ist ja gar nicht mehr das Studium für Dich dran, sondern eine andere Art, Geld zu verdienen. Für Dich. Vielleicht etwas, das Deine Berufung ist. Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut, Deinen Weg zu erkennen und ihn zu gehen. Das wiederum ist der Vorteil, wenn man alleine ist: Man muss keine Rücksicht auf andere nehmen. 😉 Und noch etwas: Schau Dich in Deinem Raum um. Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich immer eine andere. Oder zumindest ein Fenster. 😉 Dass Du dieses bald entdeckst, das wünsche ich Dir von Herzen. Alles alles Liebe, Deine Jenniffer

  13. J. Vormann 22. August 2016 um 11:17 Uhr- Antworten

    Ich habe 5 Jahre Erziehungsurlaub genommen und meine beiden Kinder vom Abstillen bis zur Kindergartenzeit begleitet. Keinen Tag mit ihnen möchte ich missen. Heute sind sie 20 und 22 und ich spüre ,dass das Vertrauen und die Zuneigung die sie mir entgegen bringen aus dieser Zeit herrühren. Du bist auf dem richtigen Weg !!
    Jürgen

    • Jenniffer 22. August 2016 um 14:48 Uhr- Antworten

      Oh, wie toll, Jürgen. Ich bin davon auch überzeugt! Schön, dass Du uns davon erzählst. Praktische Erfahrungsberichte sind doch immer noch mehr wert als die reine Theorie. Ich danke Dir!

  14. Siggi Merten 30. August 2016 um 9:09 Uhr- Antworten

    Ich war dabei….meine Mädels sind mittlerweile 15 und 16 und schon damals war ich – das erste Jahr bei der großen war mein Mann zu Hause und sie hat tatsächlich den besseren Draht zum Papa? Urvertrauen 1 Jahr- so ziemlich die einzigste die sage und schreibe 3 Jahre zu Hause geblieben ist. Ich bin übrigens Erzieherin?
    Na klar weniger Geld aber es war abzusehen das es wieder anders wird. Und auch dann war ich nur 50% arbeiten, denn Geld ist nicht alles.
    Seit 2007 betreue ich Kinder in meiner Familie. Pfkegerlaubnis und Platz habe ich für 5 Kinder. Aber 5 Kinder unter 3? Nicht mein Konzept denn dann ist es keine Betreuung wie in einer Familie dann können die Kinder auch in eine Einrichtung.

    • Jenniffer 30. August 2016 um 20:53 Uhr- Antworten

      Liebe Siggi, das freut mich aber, dass Du dabei bist. 🙂 Willkommen, im „Wir brauchen keine Fremdbetreuung-Team“! Immer wieder erstaunlich, dass gerade Erzieherinnen länger bei ihren Kindern zu Hause bleiben. 😉 Du hast so Recht: Wenn ich alleine 5-linge betreuen müsste, ich wäre total überfordert. Wie kann das dann eine Tagesmutter schaffen, allen 5 Kindern gerecht zu werden? Ist mir ein Rätsel…

  15. Isabell 30. August 2016 um 21:28 Uhr- Antworten

    Wow, ich nehme deinen Blog gerade das erste mal wahr und wundere mich darüber… Denn ich bin sooooo 100% DEINER Meinung!!!!
    Ich war 5,5Jahre zuhause bevor ich im Okt wieder 17h die Woche arbeite…..
    Mal schauen wie das wird, ob es klappt mit meinen zwei Jungs die jetzt 5 und 3 sind.
    Ich habe keine Minute zu Hause jemals bereut, es gab nie Langeweile und ich würde es immer wieder so machen!!!!!

    • Jenniffer 30. August 2016 um 21:53 Uhr- Antworten

      Liebe Isabell, vielen Dank für Deinen Kommentar! 🙂 Juhuuuuuu, es macht so viel Spaß, dass sich nun ganz viele Mamis „outen“. Es gibt offensichtlich sehr viele von „uns“ und Berufung Mami versteht sich als Community, als Plattform für die Mamis, die sich bewusst für IHR KIND entscheiden in den ersten Lebensjahren. Großartig, merci bien! Deine Jenniffer

  16. Martina 1. September 2016 um 0:07 Uhr- Antworten

    Liebe Jennifer,

    danke für den wunderbaren und leidenschaftlichen Text. Und wenn man ihn so liest, merkt man,wie sehr du mit dem Herzen bei den Kindern bist.
    Du hast so recht!

    Dennoch : die politische Komponente finde ich schwierig. Ich bin entschieden dafür, mehr Geld für Krippenplätze zu investieren. Warum? Weil es die Qualität der Betreuung erhöht. Das ist es ja, was Kinder brauchen: bedüfrfnisorientierte Erziehung. Die erreicht man nie im Leben mit einem geringen Betreuungsschlüssel und schlechter Bezahlung.

    Es gibt ein afrikanisches Sprichwort : um ein Kind zu erziehen, braucht man ein ganzes Dorf.
    Wo ist unser „Dorf“ heute? In der Großstadt? In den Kleinfamilien mit 1 Kind plus Haustier? Während die Väter Vollzeit oder noch mehr Stunden arbeiten, um den Lebensunterhalt für alle Familienmitglieder zu verdienen?
    Wo schaffe ich heutzutage das kindgerechte Umfeld, in dem sich Kinder normal entwickeln können? In Pekip Kursen oder Mütter -Baby-Treffs?
    (Mal provokativ gefragt.)

    Unsere Gesellschaft ist so,wie sie eben ist, UND sie hat eine Entwicklung hinsichtlich der Erziehung/Beziehung zu Kindern dringend nötig.
    Es geht doch nicht darum, zu polarisieren! Wir machen uns doch selbst das Leben schwer mit unserem Schubladen-Denken. Es wird kategorisiert nach DINKIES (Double Income No Kids), Alleinerziehenden, Eltern mit „nur“ 1 Kind, kinderreichen Familien, Singles und jetzt nun auch noch in Fremdbetreuung und Heimbetreuung.
    Es geht doch um etwas komplett anderes! Wir möchten eine friedliche Gesellschaft, es geht um unsere Kinder.
    Es geht darum, wie wir es als Gesellschaft und Gemeinschaft schaffen, ALLE unsere Kinder zu mündigen Bürgern und liebevollen Erwachsenen zu erziehen bzw. eben besser weniger „rum-erziehen, sondern den Kindern ihre Offenherzigkeit und ihren Enthusiasmus lassen, der ihnen angeboren ist.

    Nein, finanzielle Unterstützung allein genügt nicht. (Bedingungsloses Grundeinkommen wäre da z.B eine Möglichkeit.)

    Liebe lässt sich nicht kaufen.

    Deine Martina

    • Jenniffer 1. September 2016 um 5:26 Uhr- Antworten

      Liebe Martina! Danke, dass Du Deine Ansicht mit uns teilst. Sicherlich hast Du Recht, dass ein Teil der Gelder weiterhin in die Qualität (!) der Kitas gesteckt werden muss, für die, die darauf angewiesen sind, dass ihr Kind anderweitig betreut wird. Ein Kita-Platz kostet den Staat Deutschland jeden Monat rund 1.200 Euro. Selbst das Betreuungsgeld war mit 150 Euro doch ein Witz! Im Vergleich gesehen. Ich sage immer: Den Betreuungsschlüssel, den ich biete, kann keine Kita jemals aufbringen: 1:1 😀 Wir haben sehr viele soziale Kontakte, Kinder, mit denen Emil zusammen kommt, regelmäßig. Manchmal überkommt mit der Eindruck, fast zu viel…

      Es ist nicht mein Ziel, Mütter zu kategorisieren. Jede soll machen, was für sie passt. Ich setze mich aber ein für die Kinder, die an einer so frühen Fremdbetreuung oft seelisch zerbrechen.

      Bedingnungsloses Grundeinkommen ist natürlich ein Traum, klar. Aber das werden wir, sollte es überhaupt jemals soweit kommen, nicht mehr miterleben.

      Deine Jenniffer

  17. Steffi 1. September 2016 um 13:02 Uhr- Antworten

    Danke liebe Jenniffer!!!! Einfach nur DANKE ❤ Ich finde du bist ein Licht-und es tut so gut.
    Genau diese ersten Sätze des Kennenlernens, im Drogeriemarkt, an der Sandkiste usw. Gehst du denn schon in die Kita, ach dann kommst du ja sogar schon bald in die Schule *hurraaaaa* Ich kanns auch nicht mehr hören! Ich wünsche mir Persönliches, Liebe, Beziehungsorientiertes…. das ist mehr als zu fragen: „Na, wie heißt du denn..“ und dann direkt in die „Betreuungskategorien“ zu wechseln, als gäbe es im Leben eines Menschen nur Geburt, Krippe, Kita, Schule, Ausbildung/Studium, Job, Funktionieren, Familie, Haus, Kinder, Auto, Traumurlaub, Rente (endlich) Tod! Ein Schubladenturm, den es zu erklimmen gilt, das gibt „Sicherheit“ und „Anerkennung“ ? Ich merke ich bin auch ziemlich geladen bei dem Thema *haha* ?

    • Jenniffer 1. September 2016 um 19:43 Uhr- Antworten

      Liebe Steffi, ja, ist es nicht wirklich so, dass viele (die meisten) Menschen auf den nächsten Urlaub oder die Rente hinarbeiten? Noch 20 Jahre, dann hab ich´s geschafft. :-/ Was für ein beengendes Gefühl. Ich möchte meinen Sohn so lange wie irgend möglich von diesem System fernhalten, das die Menschen so krank und so unglücklich macht. Offensichtlich. Mein Kind soll ein zufriedener Erwachsener werden, der seinen Weg geht. Nicht den, den die Gesellschaft für ihn vorsieht. Das fühlt sich gleich viel besser an. Oder? Danke für Deine Worte. Schön, dass Du mich verstehst. 🙂 Deine Jenniffer

  18. Name 1. September 2016 um 15:06 Uhr- Antworten

    Ich finde den Artikel zu einseitig und belehrend. „Wie bitte, dein Kind ist den ganzen Tag nur zuhause??“ nimmt „Wie bitte, du schiebst dein Kind in anonyme Aufbewahrungsanstalten ab??“ gar nichts. Solche pauschalen und bewertenden Bevormundungen sind in jede Richtung gleich doof.

    Hat die Frau wirklich NUR gefragt, ob das Kind schon in die Kita geht? Das ist doch noch kein Angriff!?

    • Jenniffer 1. September 2016 um 20:06 Uhr- Antworten

      Liebe Helen, wo bevormunde ich Deiner Meinung nach in meinem Artikel andere Mütter? Ich spreche nur aus, was längst nicht nur meine Wahrheit ist. Ich habe die Frage der Frau auch nicht als Angriff empfunden, sondern mich lediglich gefragt, was sie das angeht. Ich kenne sie ja nicht einmal. Warum meinen alle, sich einmischen zu dürfen, nur weil ich ein Kind habe? Das werde ich nie verstehen!

  19. Martina 1. September 2016 um 20:52 Uhr- Antworten

    Liebe Jennifferj,
    Danke, dass du dir die Zeit genommen hast und die Mühe gemacht hast, zu antworten! Überhaupt ist es eine große Wertschätzung, dass du so in Beziehung gehst, ganz toll.
    Ich bin zuversichtlich, dass wir so was ähnliches wie das bedingungslose Grundeinkommen noch erleben werden.
    Weil es die einzige sinnvolle Antwort auf die meisten Probleme ist.
    Zu deiner Antwort an Steffi :
    Ja, es ist bestimmt eine gute Absicht, Kinder von unserem System fernzuhalten. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir selbst gemeinsam das System „sind“.
    Aus diesem Grund habe ich persönlich mich dazu entschlossen, mein Möglichstes zu tun, das System „von innen heraus zu verändern“. Damit meine ich z.B. Arbeiten ja, aber selbstständig und mit flexiblen Arbeitszeiten. Geld verdienen ja, aber nur soviel wir selbst zum Leben brauchen. Urlaub ja, aber nicht Flugreisen nach Asien, sondern ein Campingplatz am Bodensee.
    Bewusster Verzicht anstatt blinder Konsum.
    Kinderkrippe ja, aber nur nach reifer Überlegung und Erfahrungswerten guter Freunde – das ist es, was ich lebe und meinen Kindern gerne vermitteln möchte.
    Ich glaube auch, dass unsere Gesellschaft nicht so schlecht ist, wie sie oft gemacht wird (trotz kranken Systems).
    Und ich weiß, dass einiges in Bewegung ist, dass sich vieles gerade um 180 Grad dreht.
    Wer wahren Frieden auf der Welt möchte, der muss bei den Kindern anfangen (Mahatma Ghandi).
    Welch weise Worte!

    Deine Martina

    • Jenniffer 1. September 2016 um 21:32 Uhr- Antworten

      Vielen Dank, Martina, für Dein Feedback. Es ist mir sehr wichtig, alle Kommentare, die ich bekomme, zu beantworten. Mahatma Ghandis Worte sind so schön. Ich werde den Spruch gleich mal für einen Facebook-Post speichern. Vielen herzlichen Dank für Deine Inspirationen, liebe Martina! Deine Jenniffer

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